Titelbild, Pfarrei Herz Jesu, Schwandorf

Die Sternsinger sind wieder in unserer Pfarrgemeinde unterwegs:

20*C+M+B*16  -  „Segen bringen, Segen sein! Respekt für Dich, für mich, für Andere – in Bolivien – und weltweit.“

Die Sternsinger werden am Neujahrstag in der 18 Uhr Messe ausgesandt.
Am Samstag, 02.01., und Sonntag, 03.01., bringen sie den Segen in die Häuser und sammeln Spenden für unsere Partnergemeinden Malalhue u. Philippinen (Projekt v. Pater Holzgartner). Wer anschließend noch etwas für die Sternsinger abgeben möchte, kann dies gerne in einem einfachen Kuvert bei der Kollekte, bzw. im Pfarrbüro tun.
Die Sternsinger kehren am Mittwoch, 06.01., in der Hl. Messe um 10 Uhr wieder zurück.


Folgender Videobeitrag ist von der gemeinsamen Sternsinger-Eröffnungsfeier der Bistümer Regensburg und Pilsen:



(Quelle: Youtube, user: bistumregensburg)

Allen Angehörigen unserer Pfarrgemeinde Herz Jesu

wünschen wir ein gesegnetes Neues Jahr 2016.

 

Als Adventssymbol finden Sie heuer statt des Kranzes eine Wurzel vor:

Während der Adventskranz erst vor etwa 100 Jahren eingeführt wurde, ist die Wurzel ein uraltes Symbol. 

Sie geht zurück auf eine Stelle im Alten Testatment, aus dem Buch Jesaja. 

Dort heißt es: „Aus dem Baumstumpf Isais wächst ein Reis hervor; ein junger Trieb aus seinen Wurzeln bringt Frucht“ (Jes 11,1; „Isai“ war der Vater des Köngis David; von Jesus wiederum heißt es, dass er aus dem Haus und Geschlecht Davids stammt.)

„Ein Stern geht auf!“

 

Ein Heft zum Hausgottesdienst im Advent liegt am Schriftenstand  aus. 

Verschiedene  spirituelle  Angebote  in  der  Advents- und Weihnachtszeit

werden eine Hilfe sein, für das Kommen des Erlösers offen zu werden.

 

Vorankündigung:
Adventmarkt vor unserer Pfarrkirche
Am 06.12.2015 / ab 14:00 Uhr

 

 

 

 

„An Gräbern erfahren wir Gemeinschaft“

Bei der traditionellen Gräbersegnung am Schwandorfer Friedhof wurden auch die Flüchtlinge ins Gebet eingeschlossen.

Thomas Senft, Pfarrer Günther Peinkofer und Pater Francis Lawrance bei der Gräbersegnung Foto: szd

SCHWANDORF.Am Sonntag wurde Allerheiligen, eines der wichtigsten Feste in der katholischen Kirche gefeiert. Die Christen machten sich auf den Weg zum städtischen Friedhof mit seinen mehr als 3 300 Gräbern, aber auch zu den weiteren Friedhöfen Schwandorfs, um vor den geschmückten Gräbern oder Urnenwänden an verstorbene Angehörige zu denken und für sie zu beten. Pfarrer Thomas Senft betonte, dass wir verbunden seien mit unsren Pfarrgemeinden, unserem Friedhof, unserer Stadt, unserm Land und unserem Gott. „Wir verbinden uns und vieles verbindet uns so mit Vielem und Vielen.“, meinte der Pfarrer wörtlich. Als Christ sei man nicht alleine unterwegs, man wisse, woher man komme und wohin man gehe: in die ewige Heimat, zum Vater im Himmel. An Allerheiligen feiere man das Wirken des Gottes und freue sich über alle, die das Ziel bei Gott erreicht haben. Gestärkt durch diesen Ausblick gingen wir auf den Friedhof an die Gräber und sehen die Zeichen unseren Glaubens an den Gräbern.An den Gräbern im Friedhof sehen die Gläubigen auch viele Menschen, die dies ebenso tun. Dabei erfahre man Gemeinschaft und denke auch an die Menschen, die nicht an die Gräber ihrer Verstorbenen gehen können, weil sie auf der Flucht sind. Diese seien den Tod entflohen und fern ihrer Heimat und oft auch fern von ihren Familien, sagte Pfarrer Thomas Senft in seiner Lesung.

Im Anschluss baten die Priester um den Segen für die Gräber. Pfarrer Thomas Senft dankte abschließend allen für die Mitfeier, den Mitarbeitern des Friedhofs sowie dem BRK und der Polizei.

Seit dem letzten Allerheiligen sind von der Pfarrei St. Paul 17 (21 Vorjahr), von „Unsere Liebe Frau vom Kreuzberg“ 32 (30), von St. Jakob 66 (59) und von Herz Jesu 45 (42) Pfarrangehörige verstorben – insgesamt 160 (Vorjahr 152). Vertreten wurden die einzelnen Pfarreien durch die Geistlichen Thomas Senft von Herz-Jesu, Dekan Hans Amann von St. Jakob, Günther Peinkofer von St. Paul und Pater Francis Lawrance vom Kreuzberg. Das Gedenken an die Verstorbenen, umrahmte die vhs-Jugendblaskapelle mit dem Dirigenten Anton Lautenschlager musikalisch. Sie spielten in diesem Jahr erstmals bei frühlingshaften Temperaturen unter freiem Himmel, außerhalb des Leichenhauses. Die Pfarrei Herz Jesu zeigte sich für die Gestaltung des Totengedenkens und der Gräbersegnung 2015 verantwortlich. (szd)